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Verbrennungsmaschinen brauchen einen bestimmten Wärmebereich (Betriebstemperatur), um optimale Leistung bei geringstem Verschleiß abzugeben.
Diese Wärmezone differiert je nach Konstruktion des Motors, liegt aber für wassergekühlte Maschinen generell in Bereich von 70° bis 90° Celsius.
Bei fast allen Motoren wird versucht, diese Idealtemperatur mittels eines Ventilators zu erreichen.
Noch bis in die 70er Jahre hinein wurden Lüfter direkt vom Motor angetrieben, was jedoch keine optimale Lösung darstellt. Der Luftvolumenstrom
ist direkt abhängig von der Motordrehzahl, d.h. bei geringen Geschwindigkeiten unter Last reicht die Kühlleistung nicht aus und bei hohen
Drehzahlen ist sie zu hoch. Auch steigt der Verbrauch, da der Lüfter angetrieben wird, auch wenn der nicht benötigt wird.
Der Einsatz eines thermostatisch geregelten Elektrolüfter anstelle des direkt angetriebenen Lüfters stellt daher eine sinnvolle Umrüstung dar,
die den Fahrkomfort und die Betriebssicherheit erhöht und Motorverschleiß und Verbrauch senkt.
Obwohl heute elektrische Kühlerventilatoren Standard sind, wird in einigen Fällen eine Nachrüstung mit einem zusätzlichen Elektrolüfter
erforderlich. Bei leistungsgesteigerten Motoren reicht das serienmäßige Kühlsystem oft nicht aus, um die erhöhte Wärmebelastung zu kompensieren.
Neben einer Vergrößerung der Kühlflächen ist ein leistungsfähiger Zusatzlüfter unabdingbar, soll ein Motorschaden vermieden werden.
Aber auch Serienfahrzeuge brauchen Zusatzlüfter, wenn es z.B. mit schwerem Anhänger oder voll beladenem Wohnmobil in den Urlaub gehen soll.
Steigungen, Staus und Stop & Go Verkehr stehen einer entspannten Reise nicht mehr im Wege. Bei Fahrten in heiße Regionen ist ein Zusatzlüfter
ein Muss.
Die Lösung für dieses Problem:
Es ist ein elektrischer Ventilator, der sowohl als Hauptlüfter oder Zusatzlüfter verwendet werden kann. Der Ventilator wird thermostatisch über
die Wassertemperatur geschaltet. Der Schaltpunkt des Thermostaten ist auf einen Temperaturunterschied von 3° Celsius fixiert. Der Ventilator
wird über den Thermostaten, also nur dann eingeschaltet, wenn die festgesetzte Wassertemperatur um 3° Celsius überschritten wird, reduziert die
Temperatur und schaltet dann wieder ab.
Das bedeutet in der Praxis, dass der elektrische Ventilator nur dann in Betrieb ist, wenn es die Temperaturverhältnisse erfordern. Da aber bei
normalen Außentemperaturen und zügiger Fahrt allein schon der Fahrtwind ausreicht, um die Wassertemperatur nicht über Normal ansteigen zu lassen,
ist der elektrische Ventilator nur in Hilfsfunktion tätig. So ist auch zu erklären, dass unter unseren klimatischen Bedingungen die Laufzeit des
elektrischen Ventilators, bezogen auf die Gesamtfahrzeit dieser Wert nur ca. 5% beträgt. Dies gilt für den Normalmotor. Bei getunten Motoren
verlängert sich zwar die Laufzeit, jedoch ist der Gewinn an Leistung bei hohen Drehzahlen auch entsprechend größer. Schon die geringe Laufzeit
der Anlage steht dafür, dass das System eine sehr hohe Lebensdauer erreicht und von Wagen zu Wagen übernommen werden kann.
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